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Serva Wiki - Das Nachschlagewerk für die Fantasy-Buchreihe „Serva“ von Arik Steen.

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ariton

Aritonx

Die bekannte Welt

Die Bezeichnung Ariton beschreibt sowohl, die gesamten Lande der sieben Völker als auch den Planeten selbst (siehe Karte). Der Grund hierfür ist, dass den Völkern die Existenz weiterer Inseln oder anderem Festland nicht bekannt ist. Bereits zweimal versuchten die Mani mit jeweils zwei Schiffen weiter Richtung Westen vorzudringen, um das dortige sogenannte Ewige Meer zu erkunden. Einmal mit einer Besatzung von insgesamt 64 Mann, die nach gut sieben Wochen mit den beiden Schiffen zurückkam und einmal mit 72 Mann, die als verschollen gelten. Da der Bau von Schiffen eine teure Angelegenheit war, verbot König Leopold jede weitere Erkundung sowohl nach Osten als auch nach Westen.

Da die Sonne ihren höchsten Stand über der Wüste Gory erreicht, und diese auf der Karte und den entsprechend bekannten Ländereien in etwa im unteren Drittel liegt, kann man davon ausgehen, dass Ariton auch nach Süden weitergeht und es dort einen weiteren Pol gibt, an dem die Sonne nie untergeht. Anders als bei der uns bekannten Erde, steht die Achse, um die sich Ariton dreht, nicht schräg, sondern parallel zur Sonne und Rotationsachse wird nicht verändert. Deshalb gibt es keine Jahreszeiten.

Die Geschichte

Die Geschichte des Planeten Ariton ist den Völkern auf dem Planeten weitgehend unbekannt. Aus ihrer Sicht ist Ariton 800 Jahre alt. Nach ihrem Glauben hat Regnator anfänglich den Planeten erschaffen und durch seine Untergötter besiedeln lassen. Für sie beginnt die Zeitrechnung damit auch vor gut 800 Jahren. Schriftliche Aufzeichnungen sind den einzelnen sieben Völkern nur aus den letzten 600 Jahren bekannt. Was in den ersten 200 Jahren dieser Zeitrechnung war, weiß man nicht. Angeblich gibt es Aufzeichnungen, die jedoch von den Priestern im Tempel von Regnator auf Lucrezia unter Verschluss gehalten werden. Ein Gelehrter der Mani, der behauptete, dass die einzelnen Völker nicht von den Göttern auf den Planeten Ariton gesetzt wurden, sondern aus einem anderen Sonnensystem kamen, wurde im Jahr 678 wegen Gotteslästerung hingerichtet. Im Anschluss daraufhin wurde der Priesterrat der Völker gegründet, der völkerübergreifend die geschichtlichen und religiösen Fragen klären soll.

Zeiteinteilung

Ariton dreht sich innerhalb von 21 Stunden einmal um die eigene Achse. Die meisten Völker teilen diese Zeit entsprechend in Tag und Nacht ein. Lediglich die Ragni kennen eine Dreiteilung in jeweils sieben Stunden. Sieben aritonische Tage bilden eine aritonische Woche und sieben aritonische Wochen wiederrum einen Monat. Die Festlegung von Wochen und Monaten ist vollkommen unabhängig von der Planetenbewegung um die Sonne, da die Völker aufgrund der fehlenden Jahreszeiten nicht wissen, wie lange Ariton benötigt um sich um die Sonne zu drehen. Ihre Einteilung basiert auf der vorherrschenden Zahl 7, die sie aufgrund der sieben Völker und des Glaubens an sieben Untergötter festmachen.

Der Glaube

Zwar gibt es teilweise unterschiedliche Ausprägungen und Auslegungen des Glaubens, grundsätzlich glaubt jedoch jedes Volk an nur einen Gott und die sieben Nebengötter. Erst im Jahr 650 wurden die bis dahin nur mündlichen Überlieferungen über den Götterglauben von Priestern der Mani schriftlich im Glaubensbuch Lybri Deux festgehalten. Das Lybri Deux ist jedoch mehr ein Regelkatalog. Viel über den Glauben blieb weiterhin nur mündlich überliefert.

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ariton.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/23 22:07 von 88.67.44.24